Anbindung

Zuverlässigkeit
Ohne Internetanbindung helfen die besten Server nichts – eine Binsenweissheit. Aber Leitungen fallen leider von Zeit zu Zeit mal aus, sei es durch den berühmten Bagger, Unwetter oder Ausfall einer Komponente. Deshalb ist Redundanz sehr wichtig. Wir haben sowohl unseren eigenen Backbone redundant aufgebaut, als auch für redundante Aussenanbindungen gesorgt. Dies sorgt nicht nur für eine hohe Verfügbarkeit, sondern – richtig eingesetzt – auch für bessere Performance. Trotz dieser offensichtlichen Vorteile verlassen sich viele Provider am Markt auf nur eine einzige Aussenanbindung, mit allen damit verbundenen Nachteilen. Selbst wenn man mehrere Leitungen zu einem Uplink-Provider betreibt – es gibt immer wieder Routinginstabilitäten oder selten sogar Totalausfälle in den einzelnen Backbones.
Wir betreiben daher mehrere voneinander unabhängige Leitungen, sowohl für das eigene Backbone als auch die Aussenanbindungen. Dabei werden auch getrennte Hauszuführungen verwendet. Redundanz und Lastverteilung werden über das BGP4-Protokoll realisiert.

Geschwindigkeit
Viele Provider werben mit unglaublich hohen Uplink-Geschwindigkeiten. Das hat nur leider überhaupt keine praktische Relevanz. Oft sind die Server in Rechenzentren von Uplink-Providern untergebracht und alle dort lokalisierten Server müssen sich die Bandbreite teilen – was davon für Ihre Internetauftritte übrig bleibt verrät Ihnen niemand. Es ist nicht unüblich, Leitungen hoffnungslos zu überbuchen. Es nützt Ihnen nichts, wenn Ihr Provider mit 155 MBit/s angebunden ist, aber eigentlich über 300 MBit/s benötigt würden. Genau das ist aber üblich, da sich so sehr deutlich Kosten sparen lassen – auf Kosten der Geschwindigkeit.
Mit mehreren hundert MBit/s an Aussenanbindungen insgesamt, die wir nicht überbuchen, sind wir in Sachen Bandbreite hervorragend aufgestellt.